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	<title>der samu el kloft blog</title>
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	<description>neoconservative ansichten in einer postmodernen welt</description>
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		<title>juni 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[mein leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder sind fast drei Monate vergangen. 12 Wochen in denen ich fast vier Wochen gar nicht hier in Stendal war. Zunächst hat es mich noch einmal zu den Dillen-burger Jugendtagen gezogen. Als Gast durfte ich meine alte Band „mute“ unterstützen und ein Seminar über die Anfänge der Brüderbewegung halten. Über Himmelfahrt war ich auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder sind fast drei Monate vergangen. 12 Wochen in denen ich fast vier Wochen gar nicht hier in Stendal war. Zunächst hat es mich noch einmal zu den Dillen-burger Jugendtagen gezogen. Als Gast durfte ich meine alte Band „mute“ unterstützen und ein Seminar über die Anfänge der Brüderbewegung halten. Über Himmelfahrt war ich auf dem ökumenischen Kirchentag in München und habe dort im Lebensmittellager gearbeitet. Es war eine sehr lustige Sache, weil ich die anderen Mitarbeiter schon sehr gut vom letzten Jahr in Bremen kenne. Über Pfingsten war ich dann noch einmal auf der Pfingstjugendkonferenz in Wiedenest. Es war sehr schon mitzuarbeiten und die ganze Konferenz stressfreier zu erleben, als in den Vorjahren. </p>
<p><em><strong>Kidsclub:<br />
</strong></em>Der Lego-Einsatz im März war richtig gut. Das Fernsehen hat berichtet und auch der Bürgermeister war bei der Eröffnung dabei. Inzwischen wurde ich gefragt, ob ich diese Aktion im nächsten Jahr nochmal machen kann, die Stadt würde eventuell auch die Kosten tragen. Ist das nicht großartig?<br />
Die Arbeit im Kidsclub geht weiter voran. Im April war ich mit neun Kindern auf einem „Überlebens-Wochenende“. Wir haben in selbst gebauten Unter-künften geschlafen, auf Feuer gekocht und viele Aufgaben erledigt. Die Kinder waren total begeistert. Neben dem Spaß und der Freude konnte ich auch die Beziehungen intensivieren.<br />
Momentan geht es in meiner Arbeit vor allem um das SOLA. Wir haben noch vier Wochen Zeit, immer noch Teilnehmerplätze offen und ich werde Anfang Juni bei den Eltern unserer Kinder „Klinken putzen“ gehen. Ich bin sehr froh darüber, dass immer mehr Mitarbeiter zusagen und der Platz feststeht. Leider hat der Landkreis Stendal Haushaltsprobleme, sodass wohl die ganze Freizeitarbeit in dieser Region finanziell nicht unterstützt wird. Uns trifft das auch. Wir haben mit fast 2000 EUR Unterstützung gerechnet. Nun werden wir die Planung verändern müssen. Umso froher bin ich, dass inzwischen schon fast 40 Personen eine Patenschaft für ein SOLA-Kind übernommen haben. Vielen Dank dafür!<br />
Vor kurzem hat der Vereinsvorstand zusammen gesessen. Im Anschluss hat man mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann die Leitung des Arbeitsbereich Kinder ab September verantwortlich zu übernehmen. Ich habe gerne zugesagt und freue mich auf meine neue Aufgabe.<br />
Nach zwei Wochen Abwesenheit hat es mich sehr beeindruckt, wie sich die Kinder über meine Rückkehr gefreut haben. Es bewegt mich echt, wie viele Bezie-hungen hier schon entstanden sind. </p>
<p><em><strong>Jugendclub „Eckstein“:<br />
</strong></em>Wir haben inzwischen das Einstiegsalter für den Jugendclub auf 12 Jahre gesenkt. Dadurch können die älteren Kinder aus dem Kidsclub problemloser in den Jugendclub wechseln. Das tun sie momentan auch. Es wird langsam wieder etwas lebendiger. Ich arbeite ja nur zeitweise im Jugendclub mit, aber ich beschäftige mich viel mit der Organisation im Hintergrund. Ich wünsche mir, dass wir regelmäßig Jugendgottesdienste machen können zu denen auch die Christen aus den Gemeinden kommen. Mal sehen, welche Wege Gott dafür ebnen wird.</p>
<p><em><strong>Gemeindearbeit:<br />
</strong></em>So langsam zeichnet sich ab, dass ich mich langfristig der EFG Stendal (Baptisten) anschließen werde. Ich fühle mich im Hauskreis wohl und habe gute Kontakte zu einigen Personen aus der Gemeinde. Der Pastor der Gemeinde wird ab Ende August eine neue Gemeinde übernehmen und hier steht ein Jahr ohne Pastor an. So hat man mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann einmal im Monat an den Gästegottesdiensten zu predigen. Das habe ich zugesagt. Es besteht auch die Möglichkeit die Jugendarbeit und den biblischen Unterricht zu übernehmen, aber da habe ich noch etwas Bedenken, weil ich denke, dass das zuviel werden könnte.<br />
Mittelfristig träume ich von einer evangelischen Kinder- und Jugendallianz. Es wäre nämlich sehr effektiv, wenn wir eine Veranstaltungen gemeinsam machen könnten.</p>
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		<title>herzlich willkommen</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 23:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[hallo. herzlich willkommen auf meiner website. ich würde mich freuen, wenn du einen kommentar zu einem artikel schreiben würdest. noch viel mehr würde ich mich freuen, wenn du dich ins gästebuch einträgst, dann sehe ich mal, wer so alles liest, was ich schreibe.
viele grüße an die welt&#8230;. samuel
hier noch technische hinweise&#8230;
im bereich &#8220;biblisches&#8221; kannst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hallo. herzlich willkommen auf meiner website. ich würde mich freuen, wenn du einen kommentar zu einem artikel schreiben würdest. noch viel mehr würde ich mich freuen, wenn du dich ins gästebuch einträgst, dann sehe ich mal, wer so alles liest, was ich schreibe.<br />
viele grüße an die welt&#8230;. samuel</p>
<p>hier noch technische hinweise&#8230;<br />
im bereich &#8220;biblisches&#8221; kannst du bibelarbeiten oder predigten von mir lesen.<br />
im bereich &#8220;bruedergeschichte&#8221; kannst du einige artikel lesen, die ich bei der vorbereitung auf meine abschlussarbeit gefunden habe.<br />
im bereich &#8220;gedanken&#8221; schreibe ich, was mir grade so zur welt und zum leben einfällt.<br />
im bereich &#8220;mein leben&#8221; kannst du lesen, was ich derzeit mache und wie meine zukunftsperspektiven sich entwickeln.<br />
wenn du den artikel komplett lesen möchtest, dann klicke einfach auf den titel.</p>
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		<title>märz 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[mein leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat sich etwas verändert. Ich habe nämlich die Entscheidung getroffen für einige Jahre hier in Stendal zu bleiben. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe viele Argumente, Eindrücke und Ideen verarbeitet. Ich habe mit fast unzählig vielen Menschen gesprochen und viel gebetet. An dieser Stelle vielen Dank an alle Ratgeber und Hinterfrager! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat sich etwas verändert. Ich habe nämlich die Entscheidung getroffen für einige Jahre hier in Stendal zu bleiben. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe viele Argumente, Eindrücke und Ideen verarbeitet. Ich habe mit fast unzählig vielen Menschen gesprochen und viel gebetet. An dieser Stelle vielen Dank an alle Ratgeber und Hinterfrager! Ihr habt mir geholfen eine gute Entscheidung zu treffen. </p>
<p><em><strong>Kidsclub:<br />
</strong></em>Nach inzwischen vier Monaten habe ich einen guten Überblick über unsere Kinderarbeit bekommen. Letztlich gibt es drei Arbeitsschwerpunkte. Zunächst bieten wir für die Kinder ein Betreuungsangebot. Jede Woche haben wir 20,5 Stunden geöffnet. Vier Ein-Euro-Jobber unterstützen uns in diesem Bereich. Hier lernen die Kinder den Umgang miteinander. Das bedeutet für Viele zu lernen mit Frustration klarzukommen und sich selbst zu beherrschen, wenn mal nicht alles nach ihrer Pfeife tanzt. Zur Umsetzung haben wir Regeln eingeführt. Und wenn ein Kind sich nicht daran hält gibt es wie im Fußball eine Gelbe und bei Wiederholung eine Rote Karte. Bei der Roten Karte muss das Kind dann einen Tag mit dem Kidsclub aussetzen.<br />
Neben der Betreuung gibt es die Einzelförderung. Hier bieten wir Nachhilfe in Mathe und Deutsch an und zu verschiedenen Zeiten sogenannte Neigungsgruppen. Das Angebot hierfür wechselt monatlich. Momentan gibt es Schneefußball, Quiz, Backen, Foto-AG, Umweltgruppe, Überlebenstraining und Wettspiele. Bei diesen Angeboten unterstützen uns momentan zwei ehrenamtliche Mitarbeiter und gelegentlich Praktikanten der Fachhochschule in Stendal.<br />
Als dritten Arbeitsbereich gibt es die Kidsclubshow. In der wöchentlichen Jungscharstunde gibt es Lieder, Spiele und ein Anspiel mit Handpuppen und Schauspieler. Ich habe letzte Woche zum ersten Mal die Handpuppe „Klaus“ gespielt. Nach dem Anspiel gibt es eine biblische Geschichte. Hier versuchen wir den Kindern zum einen ein Grundwissen über die Bibel zu vermitteln und zum anderen die biblischen Inhalte auf ihr Leben zu übertragen. In dieser Arbeit haben wir auch ehrenamtliche Unterstützung von drei Christen aus den Gemeinden in Stendal.<br />
Neben der Show gibt es gelegentlich Sonderaktionen. Ende März wird die Lego-Stadt aus Wiedenest hier sein und ich darf in den Räumen der Grundschule in unserem Stadtteil neben den Bauaktionen auch drei biblische Geschichten erzählen.<br />
Im Sommer wird es wieder die Möglichkeit für Studenten, Bibelschüler und Freiwillige geben bei uns ein Praktikum zu machen. Bisher haben wir aber noch keine Bewerbungen. Ich bin mal gespannt, wer kommen und uns unterstützen wird.</p>
<p><em><strong>Jugendclub „Eckstein“:<br />
</strong></em>Unser Angebot im Jugendclub ist momentan noch nicht so strukturiert. Wir haben zwar ebenfalls 20,5 Stunden in jeder Woche geöffnet, aber momentan ruht der eigentliche Clubbetrieb, da wir die Räume renovieren. Die Arbeiten gehen gut, aber recht langsam voran. Es ist aber schön, dass vereinzelt Christen aus den Gemeinden kommen und uns helfen. Zusätzlich sind immer ein paar Jugendliche da, die auch mithelfen wollen. Nachdem wir den alten Boden mit viel Schweiß herausgerissen haben, wird nun der Ausgleich des Bodens vorgenommen, bevor demnächst ein neuer Laminat-Boden verlegt wird. Die Wände sind zum Teil schon weiß gestrichen und warten auf ihre neue Farbe. Die Elektro-Installation wird erneuert und in einigen Wochen müssen die alten Fließen in den Toiletten raus. Wann genau wir wieder normal öffnen können ist noch unklar. Das hängt vor allem davon ab, wie schnell die Arbeiten voran gehen.<br />
In persönlichen Gesprächen können wir den Jugendlichen Hilfen und Ratschläge für ihr Leben geben und auf Jesus hinweisen. Ich habe aber für die Struktur der Jugendclub-Arbeit schon einige Ideen, deren Umsetzung dann hoffentlich im Sommer angegangen wird. Mein Hauptanliegen ist es hier ebenfalls Neigungsgruppen anzubieten und eine wöchentliche offene Jugendstunde anzubieten. Hierfür brauchen wir aber noch Mitarbeiter aus den Gemeinden hier in Stendal.<br />
<em><br />
<strong>Gemeindearbeit:<br />
</strong></em>Inzwischen habe ich zwei der hier ansäßigen Gemeinden näher kennen gelernt. Ich gehe in einen Hauskreis der Baptistengemeinde und habe auch schon einmal im Gottesdienst predigen dürfen. Auch im Jugendkreis habe ich ein Thema gehalten und demnächst werde ich in der Jungschar aushelfen. In der Vineyard-Gemeinde (zu deutsch: „Weinberg“-Gemeinde) habe ich schon einige Gottesdienste besucht und die verschiedenen Mitarbeiterkreise der Kinder- und Jugendarbeit besucht. Zu meiner Überraschung und Freude habe ich keinen Kilometer von meinem Wohnort entfernt eine Mennoniten-Brüder-Gemeinde entdeckt, die ich demnächst auch mal besuchen werde.<br />
Ich möchte in den nächsten Monaten versuchen gelegentlich in den Gemeinden Jungschar- oder Jugendstunden zu übernehmen und, wenn gewünscht, auch zu predigen. Ich merke, dass dadurch der Kontakt sehr gut wird und eine Zusammenarbeit im Bereich des Möglichen ist. Ich sehe für unsere Clubarbeit die große Herausforderung die Kinder und Jugendlichen in Kontakt mit den Gemeinden zu bringen, damit sie dort noch mehr vom Herrn Jesus hören können. </p>
<p><em><strong>SOLA Stendal:<br />
</strong></em>Eine erste gemeinsame Aktion wirft bereits ihre Schatten voraus. Zusammen mit der „Arche Stendal“ und den zwei Gemeinden wollen wir ein Zeltlager für Teenager und eins für Kinder ausrichten. Wir haben inzwischen viel geplant, aber uns fehlen vor allem Mitarbeiter. Man findet diese Aktion zwar interessant und wichtig, aber die Meisten können sich darunter zu wenig vorstellen. Deshalb versuchen wir nun Mitarbeiter aus ganz Deutschland zu werben, die uns bei diesem ersten SOLA unterstützen wollen. Da bei uns die Sommerferien aber recht früh liegen, kommen wohl nur Menschen in Frage, die sich ihren Urlaub recht frei legen können.<br />
Gleichzeitig wird es die Möglichkeit geben durch Patenschaften von 15 EUR dafür zu sorgen, dass jeweils ein Kind billiger teilnehmen kann.<br />
Soviel mal für heute…</p>
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		<title>Starke und Schwache im Glauben, vereint im Leib Christi &#8211; eine Denkschrift zu Römer 14, 1 – 15,7</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 23:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[biblisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorwort
In einigen christlichen Versammlungen scheint es üblich geworden zu sein, einen großen Teil der gemeinsamen Zeit mit Diskussionen über strittige Dinge zu verbringen. Es handelt sich dabei weniger um Auslegungsfragen spezieller biblischer Texte, als vielmehr um Fragen des allgemeinen Glaubenslebens zu deren Lösung oftmals klare biblische Anweisungen fehlen.
So kommt es dazu, dass über Fragen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorwort</strong><br />
In einigen christlichen Versammlungen scheint es üblich geworden zu sein, einen großen Teil der gemeinsamen Zeit mit Diskussionen über strittige Dinge zu verbringen. Es handelt sich dabei weniger um Auslegungsfragen spezieller biblischer Texte, als vielmehr um Fragen des allgemeinen Glaubenslebens zu deren Lösung oftmals klare biblische Anweisungen fehlen.</p>
<p>So kommt es dazu, dass über Fragen von Sitzordnung, Instrumentierung des Gesangs, Moderation, Kleidungsstile oder Strukturfragen, Zank und Streit in christlichen Versammlungen herrscht, der in nicht wenigen Fällen gar zu Spaltungen oder Austritten führt. </p>
<p>Aber ist dieses Verhalten der Wille Gottes? Wie passt diese Zerstrittenheit zu den vielfachen Aufrufen zur Einheit der Kinder Gottes im Neuen Testament?</p>
<p>Bei den Vorbereitungen zu einer Bibelarbeit entdeckte ich das 14. Kapitel des Römerbriefes wieder neu. Der einzige Abschnitt in diesem Brief, in dem Paulus der christlichen Versammlung in Rom konkrete Anweisungen für das Gemeindeleben gibt. In diesem Abschnitt geht es um Streitigkeiten über Essens- und Trinkgewohnheiten und persönliches Glaubensleben. Paulus erklärt dieses Verhalten mit den Unterschieden zwischen glaubensmäßig starken und schwachen Christen und gibt praktische Ratschläge für deren Umgang miteinander. </p>
<p>Um den Abschnitt verstehen und leben zu können, werde ich zunächst einige Gedanken zum „starken“ Glauben und Gewissen verfassen. Anschließend wende ich mich den von Paulus erwähnten „schwachen“ Christen zu. Im dritten Abschnitt werden Wege in der Entwicklung vom „schwachen“ zum „starken“ Glauben erörtert, bevor im Schlussabschnitt das Resultat der Betrachtungen konkret auf die Situation in christlichen Versammlung in Rom und der christlichen Versammlungen der heutigen Zeit angewendet und erläutert wird.</p>
<p><strong>1. „Stark“ im Glauben – die Konsens von Gott und Gewissen<br />
</strong><br />
Im täglichen Leben steht man immer wieder in Situationen, in denen der eigene Glaube auf die Probe gestellt wird. Das, was man glaubt muss der Realität um einen herum Stand halten. Immer, wenn Situationen auftreten, die dem eigenen Glauben, der eigenen Überzeugung wiedersprechen, empfinde man für sich Schuld oder erkennt, dass andere Menschen Schuld auf sich geladen haben.<br />
Jeder Mensch hat nämlich, wie Paulus in Römer 2,14f erklärt, ein Standard-Gewissen. Ein Gewissen, das grundsätzlich mit Gottes Werten und Normen gefüllt ist. Dieses Gewissen und die eigenen Gedanken kämpfen miteinander, sie klagen sich an oder entschuldigen Verhaltensweisen. Aber das Gewissen entwickelt sich im Laufe des Lebens weiter. Der Verstand sammelt quasi im Laufe der Jahre viele Informationen. Alles, was mit „Richtig und Falsch“, mit Schuld und Segen zu tun hat, kommt quasi ins Gewissen. Dieses Gewissen entscheidet dann darüber, ob man Schuld empfindet oder nicht. Da jeder Mensch anders geprägt ist und andere Informationen verarbeitet hat, haben die Gewissen zum Teil ziemlich unterschiedliche Inhalte. </p>
<p>Paulus beschreibt immer wieder, wie wichtig es ihm ist, ein reines und gutes Gewissen zu haben (vgl. Apg. 24,16). Er beschreibt auch, dass es gut und möglich ist nach einem stärkeren, reineren Gewissen zu trachten (vgl. 1.Tim. 1,19a). Man kann nämlich sein aktuelles Gewissen verbessern. Johannes beschreibt in welchen Situationen das Gewissen nicht verklagen kann. Es kann nicht anklagen, wenn man Gottes Gebote hält, an Jesus Christus glaubt und seine Glaubens-Geschwister liebt (vgl. 1.Joh. 3,19ff). Wenn also das eigene Gewissen immer mehr mit Gottes Geboten und den Lehren der Bibel gefüllt wird, dann wird es stärker. „Stark“ im Glauben ist also die Übereinstimmung vom eigenen Gewissen mit dem Wort Gottes. </p>
<p>Gewissen, die schnell anschlagen sind aber nicht immer starke Gewissen und zeugen nicht immer von einem starken Glauben. Im Gegenteil! Oftmals sind Gewissen, die sich schnell melden übersensible Gewissen. </p>
<p>Ein starkes Gewissen beginnt also immer dann zu schlagen, wenn man in seinem Leben oder in Situationen, die man beobachtet, mit Verhalten oder Reden konfrontiert wird, die nicht dem Worte Gottes entsprechen. Ein „Starker“ im Glauben hat also Gottes Wort so verinnerlicht, dass sein Gewissen nur aufgrund der Anweisungen Gottes reagiert. </p>
<p><strong>2. „Schwach“ im Glauben – der Dissens von Gott und Gewissen<br />
</strong><br />
Wie schon Paulus schreibt (vgl. 1. Kor. 8,7b), kann man auch in der Praxis heute erkennen, dass es nicht nur die oben erwähnten starken Gewissen gibt. Das ist auch nicht zu erwarten. Sicherlich hat jeder Mensch ein Grund-Gewissen von Gott erhalten, aber die Beeinflussung durch Menschen und Meinungen verändert dieses Gewissen zum Teil recht massiv. </p>
<p>Wenn man dieses starke Gewissen einmal als Musterlösung Gottes sieht, als eine Linie Gottes auf der man geht, dann gibt es nämlich zwei Möglichkeiten von dieser Linie abzuweichen, also ein „noch nicht starkes“ Gewissen zu haben. Die eine Möglichkeit besteht darin, dass man ein kaum vorhandenes Gewissen hat. Das würde bedeuten, dass es nur ganz wenige Dinge gibt, bei denen sich das Gewissen dieser Person meldet. Das kommt häufig bei Christen vor, die erst seit Kurzem den Weg mit Jesus gehen. Sie haben viele Gebote und Anweisungen aus Gottes Wort noch nicht verinnerlicht und geraten selbst bei klaren Sünden in ihrem Leben nicht in Gewissensnöte, weil sie das reine Gewissen nach Gottes Wort nicht kennen.</p>
<p>In den Briefen des Paulus geht es aber äußerst selten um solche Gewissen, wenn von schwachen Gewissen die Rede ist. Paulus beschreibt das schwache Gewissen immer in der Form eines übersensiblen Gewissens, er spricht von hypersensiblen Personen (vgl. Rö. 14,2). Das bedeutet, dass das Gewissen sich auch bei vielen anderen Dingen meldet, die gar nichts mit Gott und seiner Prägung zu tun haben. Das schwache Gewissen reagiert also schon in Situationen, die nicht Sünde sind. Aber es ordnet die Tat im Gewissen seiner Person als Sünde ein und dadurch klagt es die Person an.</p>
<p>Woher kommt diese Prägung, diese Übersensibilität? Man bekommt in seinem Leben viel aus Gottes Wort erklärt. Von Eltern, Freunden, Menschen aus der Gemeinde oder Texten, die man liest. Das sind aber, weil man nun einmal ein fehlerhafter Mensch ist, nicht nur reine und exakt ausgelegte biblische Worte, die das eigene Gewissen stark machen, sondern auch menschliche Gedanken und Fehlinterpretationen. Also wird das Gewissen nicht nur durch Gottes Wort stark gemacht, sondern zusätzlich durch übertriebene oder leicht fehlerhafte Erklärungen von Menschen gefüllt.</p>
<p>Somit ist es gut möglich und leider kommt es auch oft vor, dass Menschen sich als sehr stark im Glauben empfinden, weil ihr Gewissen schon bei Nebensächlichkeiten, bei denen Gottes Wort Freiheit im Handeln zulässt, anschlägt. Wenn man jedoch die Ausführungen des Paulus verfolgt sind genau diese Christen eigentlich schwach im Glauben. Nun würde niemand sich selbst als „schwach“ bezeichnen. Deshalb ist es sicher gut von „übersensiblen“ Christen zu reden. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass diese Übersensibilität in der Regel nicht von dem Christen selbst verursacht wurde. Er kann also nichts dafür, dass sein Gewissen zu schnell anschlägt. Aber er kann es verändern.</p>
<p><strong>3. aus „schwach“ wird „stark“ – der Weg vom Dissens zum Konsens<br />
</strong><br />
Leider ist es so, dass der Mensch automatisch sowohl gute, reine Gewissensbisse, als auch schlechte, übertriebene Gewissensbisse gleich behandelt. Die situative Schuldempfindung löst in aller Regel einen standardisierten Ablauf aus. Der Christ hat zunächst den Eindruck, dass er gesündigt hast. Manchmal ist es auch sonnenklar, dass er Gottes Werte sehr deutlich verfehlt hat. Manchmal ist es aber auch nur so ein Gefühl, das er nicht näher einschätzen kann.</p>
<p>Dann reagiert der Christ auf dieses Schuldgefühl. Er will es irgendwie loswerden. Wirkliche Verfehlungen können durch ein biblisches Verhalten, also Bekenntnis und Reue beantwortet werden. Wirksame Hilfen fördern das Unterlassen dieser Sünden in der Zukunft.<br />
Scheinbare Verfehlungen, die zwar das Gewissen anprangert, die jedoch einer biblischen Grundlage entbehren, bewirken Schutzmechanismen. Es kann sein, dass man sich selbst anklagt oder sich von Gott abwendet. Man lehnt sich innerlich gegen ihn auf. Es kann sein, dass man sich für das eigene Verhalten rechtfertigt. Oftmals erfolgt aber ein Bekenntnis. Dieses Bekenntnis verschafft dann in der Regel dem eigenen Gewissen Ruhe. Diese scheinbaren Bekenntnisse sind jedoch meistens nicht ernst gemeint und bewirken keine Veränderung im Leben.</p>
<p>Selbstverdammung, Auflehnung, Rechtfertigung und auch ein einfaches Bekenntnis sind die Reaktionsformen, die sich der Verstand antrainiert hat, um damit das Gewissen zu beruhigen. In Schuldgefühlsituationen kämpft also der Verstand mit dem Gewissen und will es beruhigen.</p>
<p>Ausreden oder Scheinbekenntnisse sind aber auf Dauer keine Lösung. Also ist es angebracht herauszufinden, ob in der betreffenden Situation das Gewissen richtig liegt und die Beruhigung wirklich notwendig ist oder ob das Gewissen daneben liegt und eine Gewissensveränderung notwendig ist.</p>
<p>Wie kann man falsche Gewissensfüller entlarven, die zu einem hypersensiblen, schwachen Gewissen führen? Man kann diese Situation von zwei Seiten angehen. Die eine Möglichkeit ist bei den Schuldgefühlen anzusetzen. Dazu sollte man damit beginnen alle Situationen in denen das eigene Gewissen anschlägt zu notieren. Als zweiten Schritt versucht man die klaren Verstöße gegen Gottes Gebote auszusortieren. Diese Gewissensanschläge sind also gut und bedürfen des wirklichen Bekenntnisses und der ehrlichen Reue. Hinzu kommt die kritische Überlegung, wie diese Sünden im eigenen Leben reduziert werden können. Alle anderen Situationen in denen das Gewissen anschlägt sollte man nun kritisch betrachten und ggf. mit einem anderen reiferen Christen besprechen. Stellt sich dabei heraus, dass es sich um eine übersensible Form des Gewissens, eine antrainierte Empfindung von Schuld handelt, dann sollte man sich diese Erkenntnis notieren. Liest man diese Erkenntnis von nun an regelmäßig und erklärt dem eigenen Gewissen mittels des eigenen Verstandes, dass es sich um eine Fehlfunktion handelt, dann wird das Gewissen mit der Zeit das übersensible Anschlagen vermindern.  </p>
<p>Die zweite Möglichkeit an die falschen Gewissensbisse heranzugehen ist das Lesen in der Bibel. Wenn man damit beginnt das gute, wahre und reine Wort Gottes in das eigene Gewissen fließen zu lassen, dann werden falsche Verhaltensmuster außerhalb einer konkreten Situation entlarvt und mit der Zeit eliminiert. Sicherlich ist es auch hierzu gut mit einem anderen Christen im Gespräch zu bleiben, um zu verhindern, dass das eigene Wunschdenken die Ansprüche Gottes überlagert. Trotzdem ist es wichtig bisher als Gebote Gottes abgespeicherte Lehren, besonders spezifische Lehren der eigenen Gemeinderichtung kritisch zu hinterfragen. </p>
<p>Durch diese Methoden wird es Stück für Stück gelingen ein kaum vorhandenes Gewissen für Gottes Wort und seine Gebote und Anweisungen zu sensibilisieren. Gleichzeitig wird es gelingen übersensible Ansichten und Reaktionen auszumerzen und das eigene, gute und starke Gewissen zu schärfen. Somit wird der starke Glaube durch ein starkes Gewissen nach Gottes Maßstäben geeicht. </p>
<p>Da diese Erkenntnisse oft ein lebenslanges Erkennen und Einüben sind und die Bibel schier unermessliche Hinweise für unser Leben beinhaltet, ist es unmöglich einen perfekten Glauben zu erlangen. Aber es ist möglich mit der Zeit einen starken Glauben zu erlangen, der Angriffen des Satan standhält und zur Freiheit in den Fragen führt, die Gottes Wort nicht eindeutig regelt, weil sie nicht heilsnotwendig sind.</p>
<p>Dieser starke Glauben ist Grundvoraussetzung, um wirksam die Gaben der Geisterunterscheidung und Prophetie ausüben zu können. Wer Gottes Werte und seine biblischen Anweisungen verstanden hat, kann in Konfliktsituationen gute, weise und für die Gemeinschaft hilfreiche Entscheidungen treffen. Wer ein hypersensibles, schwaches Gewissen hat, stützt seine Erkenntnisse neben Gottes Wort auch auf menschliche Gebote und wird somit durch seine Entscheidungen möglicherweise eher Zwietracht säen.</p>
<p><strong>4. „Schwache“ und „Starke“ – im Leib Christi vereint<br />
</strong><br />
Die oben beschriebenen Erkenntnisse sind Grundvoraussetzung, um den angegebenen Abschnitt des Römerbriefes Kapitel 14,1 bis 15,7 zu verstehen und zu leben.  </p>
<p>In einer christlichen Versammlung leben verschiedene Christen zusammen. Einige haben sich erst vor Kurzem für ein Leben mit Jesus entschieden und lernen durch Bibelstudium und persönliche Gespräche ihr Gewissen und dadurch ihren Glauben auf Gottes Wertmaßstäbe zu eichen. Andere leben einen starken Glauben, der sich fast ausschließlich auf das Wort Gottes gründet. Wieder andere leben durch verschiedene Prägungen einen übersensiblen, schwachen Glauben. Dadurch entstehen natürlich in verschiedenen Lebensfragen und praktischen Umsetzungen des Glaubens Spannungen zwischen diesen Polen. </p>
<p>In Rom kam es zu Konflikten bezüglich der Speisevorschriften. Der grade Bekehrte war fasziniert von der Heiligkeit Gottes, der „Starke“ im Glauben lebte die Freiheit alles dankbar von Gott anzunehmen und es mit Genuss zu essen, während der „Glaubensschwache“ gar kein Fleisch aß, aus Angst er könnte Götzenfleisch erwischen, was laut seinem Gewissen eine schwere Sünde gegen Gott war.</p>
<p>Heutzutage sind Speisevorschriften für Viele kein Thema mehr. Dafür sind andere Probleme in den Mittelpunkt gerückt. Während der Eine zum ersten Mal von „Stiller Zeit“ hört und sich daran macht voller Freude das Wort Gottes oft mehrmals am Tag zu erforschen, lebt der Andere in der Erkenntnis und somit in der Freiheit, dass diese Zeit kein Zwang ist. Er genießt die unregelmäßigen stillen Momente mit Gott und schöpft daraus sehr viel Kraft. Für einen Dritten ist diese lockere Art den Kontakt mit Gott zu leben ein klarer Abfall von den Werten Gottes, da ein Auslassen der „Stillen Zeit“ von seinem Gewissen als Sünde angezeigt wird. </p>
<p>In dieser Situation gibt Paulus der christlichen Versammlung in Rom gute und hilfreiche Ratschläge, die man auch heute nicht unbeachtet lassen sollte, wenn man die Einheit der Kinder Gottes in Liebe leben will und auf unnötige Streitigkeiten verzichten möchte.</p>
<p>Die Anweisungen des Paulus richten sich an die „Schwachen“ und „Starken“. Die frisch Bekehrten werden kaum erwähnt. Für sie ist es eine große Herausforderung das Wort Gottes zu lesen, Lehre zu hören und ihr Gewissen sensibel für Gottes Gebote zu machen.</p>
<p>Der „Starke“ im Glauben erhält von Paulus einige nützliche Hinweise.<br />
•	Er soll die „Schwachen“ ohne Diskussion annehmen und nicht mit ihnen streiten (V.1)<br />
•	Er soll den „Schwachen“ nicht wegen seiner Verhaltensweisen verachten (V.3)<br />
•	Er soll bedenken, dass jeder vor Gott für sich selbst verantwortlich ist (V.4+10+22)<br />
•	Er soll mit voller Überzeugung zu seiner Einstellung stehen und Alles zur Ehre Gottes tun (V.5+6)<br />
•	Er soll dem „Schwachen“ kein Hindernis sein das ihn zu Fall bringt (V.13)<br />
•	Er soll bedenken, dass der „Schwache“ wirklich Schuld empfindet bei einem Verhalten, welches für den „Starken“ kein Problem darstellt (V.14)<br />
•	Er soll aus Liebe verzichten, nicht wegen einem Gesetz (V.15)<br />
•	Er soll bedenken, dass es in Gottes Reich nicht um unterschiedliche Ansichten geht, sondern um Gerechtigkeit (fairen Umgang miteinander), Frieden und Freude (V.17)<br />
•	Er soll die Dinge tun, die Frieden bewirken und die Gemeinde aufbauen (V.19)<br />
•	Er soll nichts gegen sein Gewissen tun (V.23)</p>
<p>Der übersensible, „Schwache“ im Glauben erhält aber auch einige nützliche Hinweise.<br />
•	Er soll den „Starken“ nicht wegen seiner Verhaltensweise verurteilen (V.3)<br />
•	Er soll bedenken, dass jeder vor Gott für sich selbst verantwortlich ist (V.4+10+22)<br />
•	Er soll mit voller Überzeugung zu seiner Einstellung stehen und Alles zur Ehre Gottes tun (V.5+6)<br />
•	Er soll dem „Starken“ kein Hindernis sein das ihn zu Fall bringt (V.13)<br />
•	Er soll bedenken, dass der „Starke“ wirklich keine Schuld empfindet bei einem Verhalten, welches für den „Schwachen“ ein Problem darstellt (V.14)<br />
•	Er soll bedenken, dass es in Gottes Reich nicht um unterschiedliche Ansichten geht, sondern um Gerechtigkeit (fairen Umgang miteinander), Frieden und Freude (V.17)<br />
•	Er soll die Dinge tun, die Frieden bewirken und die Gemeinde aufbauen (V.19)<br />
•	Er soll nichts gegen sein Gewissen tun (V.23)</p>
<p>Wenn man diese Aufforderungen betrachtet, dann kann man schnell den Eindruck bekommen, dass die „Starken“, diejenigen, die auf Gottes Linie leben, immer zurückstecken müssen und die Schwachheit der „Schwachen“ ertragen müssen. Das wurde bisher in vielen christlichen Versammlungen auch so gehandhabt. Egal welche Änderungen es im allgemeinen Gemeindeleben geben sollte, wurde aus Rücksicht auf diejenigen, die damit ein Gewissensproblem haben darauf verzichtet. Dieses Verhalten ist eine Diktatur der „Schwachen“. Aber davon spricht Paulus nicht. Er nimmt die „Schwachen“ ebenso in die Pflicht. Auch sie sollen zum Frieden beitragen.<br />
Aber wie kann das geschehen, dass ein übersensibler Christen in Situationen, wo sein Gewissen ihm schlägt aus Rücksicht trotzdem zustimmt ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen?<br />
Um dieses Problem zu lösen, muss man sehen, dass der Zustand des übersensiblen Christen kein Dauerzustand sein soll. Paulus fordert wiederholt dazu auf ein starkes, reines Gewissen zu erlangen. Der schwache Christ ist immer ein Christ auf dem Weg! Er will stark werden im Glauben. Diese Stärke wird dadurch gefördert, dass er sich belehren lässt. Dass er mit Hilfe von anderen erkennt, warum sein Gewissen so sensibel reagiert. Er erkennt seine Fehlerhaftigkeit und will Veränderung.<br />
Ist dies nicht der Fall, dann versteckt er sich hinter seinen Gewissen und trägt nur zum Unfrieden in der Versammlung bei. Er nutzt seinen schwachen Glauben als Druckmittel und bremst jede Form von guter Entwicklung aus. </p>
<p>Deshalb schreibt Paulus wohl auch den ersten Vers im 14. Kapitel. Die Elberfelder Bibel übersetzt: „Den Schwachen im Glauben aber nehmt auf, doch nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen!“ Andere Übersetzungen schreiben, dass man nicht mit ihm diskutieren soll. Die Schwachheit im Glauben ist bei Entscheidungsfindungen nicht hilfreich. Also ist auch derjenige, der übersensibel bleiben möchte für die Teilnahme an Entscheidungsprozessen ungeeignet.</p>
<p>Zuletzt sollte man immer bedenken, dass es nicht in jeder Situation von vornerein klar ist, wer hier einen starken, reinen Glauben hat und wer schwach und übersensibel ist. Es kann auch sein, dass die gedachte Freiheit vom Weg Gottes abweicht und die scheinbar übersensiblen Christen den starken Weg gehen. Hier ist Weisheit und eine enge Verbindung zu Gott angesagt!</p>
<p>Römer 15,7: Deshalb nehmt einander auf, wie auch der Christus euch aufgenommen hat, zu Gottes Herrlichkeit!</p>
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		<title>januar 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 23:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Hauskreis lesen wir momentan das Buch Nehemia. Es ist für mich immer wieder neu faszinierend, wie Nehemia die jüdische Gesellschaft in Jerusalem verändert. Die Juden haben zwar Bürgermeister ernannt und ihre Leben läuft in geordneten Bahnen. Aber sie haben übersehen, dass sie schutzlos den Angriffen des Feindes ausgeliefert sind. Erst als Nehemia das Heft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Hauskreis lesen wir momentan das Buch Nehemia. Es ist für mich immer wieder neu faszinierend, wie Nehemia die jüdische Gesellschaft in Jerusalem verändert. Die Juden haben zwar Bürgermeister ernannt und ihre Leben läuft in geordneten Bahnen. Aber sie haben übersehen, dass sie schutzlos den Angriffen des Feindes ausgeliefert sind. Erst als Nehemia das Heft in die Hand nimmt wird am Bau der Stadt Gottes Hand angelegt und die Mauer wird strukturiert und organisiert fertig gebaut.<br />
</em><br />
Kidsclub:<br />
<em>Im Kidsclub arbeiten momentan neben mir täglich zwischen vier und sechs weitere Mitarbeiter. Es kommen jeden Tag zwischen 20 und 45 Kinder vorbei. Einige machen bei uns ihre Hausaufgaben. Die meisten spielen Gesellschaftsspiele, malen, basteln oder versuchen sich im Kicker-spielen oder Tischtennis.<br />
Immer montags legen wir den Tischtennis-Raum mit Matten aus, damit die Kinder toben und turnen können. Im Anschluss mache ich mit ihnen ein Quiz, um ihnen so durch viel Spaß auch Wissen zu vermitteln. Am Dienstag gibt es für die Kinder eine Möglichkeit Backen zu lernen. Zusätzlich haben wir einen Gitarrenkurs für Jungs und die Möglichkeit zu Tanzen bzw. Geschichten zu hören. Am Mittwoch ist unsere offene Jungscharstunde, die Kidsclub-Show. Immer donnerstags gibt es dann die Gitarrengruppe für Mädchen und Gesprächsgruppen für die älteren Jungs und Mädchen. Freitags basteln und kochen wir dann zusammen.<br />
</em><br />
Jugendclub „Eckstein“:<br />
<em>Donnerstags bin ich immer für einige Stunden im Jugendclub. Die Jugendlichen, die hier hin kommen sind zwischen 14 und 21 Jahren alt. Wir versuchen durch gemeinsame Gesellschaftsspiele, Filme oder Kicker und Billard über lebenswichtige Fragen ins Gespräch zu kommen.<br />
Nach nun über zehn Jahren Arbeit ist der Raum des Jugendclub in die Jahre gekommen und wir haben entschieden diesem Raum ein neues Design zu verpassen. Diese Arbeit machen wir nun immer zu den Öffnungszeiten mit den Jugendlichen zusammen.<br />
</em><br />
Waldjugend:<br />
<em>Für den Bundesverband der Waldjugend habe ich inzwischen eine neue Arbeitsstruktur entworfen, ein neues strukturiertes System von Schulungen und Zeltlagern, die das Ziel haben die Gruppenleiter besser auszubilden und langfristig mehr Mitglieder zu gewinnen. Ich bin nun gespannt, ob dieses Modell auch umsetzbar ist. Auch für die Vorstandsarbeit habe ich einen Übersichtsplan entwickelt. Momentan überlegen wir, wie die Waldjugend weitergehen kann. </em></p>
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		<title>november 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 23:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[stendal:
nun wohne ich schon einen monat hier in der altmark. meine wohnung ist jetzt soweit, dass ich in einigen tagen sogar schon gäste empfangen könnte.
die arbeit im kidsclub macht viel freude und die eine oder andere idee konnte ich schon loswerden. für den jugendclub haben wir auch schon überlegungen. aber wir bauen die clubräume erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>stendal:</strong><br />
nun wohne ich schon einen monat hier in der altmark. meine wohnung ist jetzt soweit, dass ich in einigen tagen sogar schon gäste empfangen könnte.<br />
die arbeit im kidsclub macht viel freude und die eine oder andere idee konnte ich schon loswerden. für den jugendclub haben wir auch schon überlegungen. aber wir bauen die clubräume erst mal um.<br />
inzwischen habe ich einen hauskreis gefunden in dem ich mit gleichaltrigen zusammen in der bibel lesen kann und ich besuche einmal in der woche einen gospelchor.</p>
<p>mir gehts auf jeden fall gut und ich freue mich von euch zu hören, wie es euch geht.</p>
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		<title>oktober 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 22:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[umzug:
in den letzten wochen hat sich viel verändert. ich habe einige kapitel meines lebens abgeschlossen und neue kapitel begonnen.
zunächst habe ich mein zimmer in manderbach vollständig geräumt. die hälfte meines besitzes habe ich also schon im sommer nach stendal gebracht.
danach habe ich meine letzten praktika für die bibelschule absolviert und meine zwei letzten arbeitswochen beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>umzug:</strong><br />
in den letzten wochen hat sich viel verändert. ich habe einige kapitel meines lebens abgeschlossen und neue kapitel begonnen.<br />
zunächst habe ich mein zimmer in manderbach vollständig geräumt. die hälfte meines besitzes habe ich also schon im sommer nach stendal gebracht.<br />
danach habe ich meine letzten praktika für die bibelschule absolviert und meine zwei letzten arbeitswochen beim kindermissionstag in wiedenest verbracht. während dieser zeit habe ich dann auch mein zimmer dort in kartons verpackt.<br />
jetzt sitze ich in einem meiner zwei zimmer in stendal und packe alle sachen wieder aus. ist schon interessant, wie viele sachen sich im laufe der jahre angesammelt haben. mein fahrrad ist grade in der reparatur und dann werde ich ab november ohne auto mein leben absolvieren.<br />
so einiges wird anders werden. ich freue mich drauf und bin gespannt.</p>
<p><strong>schule:</strong><br />
der abschluss an der bibelschule, die jetzt biblisch-theologische-akademie heißt, war sehr schön. die mündlichen prüfungen waren für mich sehr erfolgreich und die letzten tage mit der klasse waren schön. auch unser abschlussabend war ein voller erfolg. und somit sind auch die drei jahre bibelschule nun ein teil meiner lebensgeschichte. es war eine schöne und lehrreiche zeit und ich werde sie sicher in guter erinnerung behalten. </p>
<p><strong>stendal:</strong><br />
die ersten tage hier in sachsen-anhalt waren geprägt vom zimmer einräumen und diversen besorgungen. ich bin nun stolzer besitzer eines eigenen bettes und habe bad und küche vollständig geputzt.<br />
die kinder im „kidsclub“ haben mich zum großen teil auch nach 14 monaten wiedererkannt. in den nächsten wochen wird es nun meine aufgabe sein die tägliche arbeit zu durchschauen und dann die verantwortung für den kinderbereich zu übernehmen. die ersten gespräche mit den mitarbeitern waren ermutigend und haben viele möglichkeiten eröffnet.<br />
die kinder sind voller tatendrang und ich muss darauf achten, dass ich jedes kind gleich behandle.<br />
neben der arbeit mit den kindern darf ich auch im jugendclub aktiv sein. dort soll der ganze clubraum in der nächsten zeit umgebaut werden und die arbeit soll neu überdacht und ausgerichtet werden. wir möchten in diesem stadtteil salz und licht sein und das ist eine große herausforderung. die luft scheint etwas raus zu sein.<br />
finanziell wird es alles klappen. vielen dank nochmal an alle unterstützer! </p>
<p><strong>mute:</strong><br />
am 31.10.2009 wird dann für mich auch die episode „mute“ zu ende gehen. in rehe werden wir den letzten auftritt haben, bei dem ich aktiv dabei sein werde. jeder ist herzlich eingeladen.<br />
soweit einmal für heute. ich wünsche euch gottes segen und angenehme tage.</p>
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		<title>september 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 18:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aktuell:
der sommer ist nun so gut wie vorüber. die praktika sind geschichte. nun bereite ich mich auf meine mündlichen prüfungen vor. am 5. und 6. oktober werde ich in kirchengeschichte und dogmatik geprüft, dann ist die bibelschule am 11.10. auch vorbei.
auf die dann folgende zeit in stendal freue ich mich schon. ich werde endlich sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>aktuell:</strong><br />
der sommer ist nun so gut wie vorüber. die praktika sind geschichte. nun bereite ich mich auf meine mündlichen prüfungen vor. am 5. und 6. oktober werde ich in kirchengeschichte und dogmatik geprüft, dann ist die bibelschule am 11.10. auch vorbei.<br />
auf die dann folgende zeit in stendal freue ich mich schon. ich werde endlich sehen, was im nächsten jahr für schwerpunkte auf mich warten.</p>
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		<title>august 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 15:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[der erste teil meines sommers ist nun vorüber. ich war zunächst eine woche mit meiner klasse auf klassenfahrt in holland. eine woche hausboot fahren. das war eine wirklich schöne zeit.
danach fuhr ich mit der christlichen jugendpflege nach spanien. in rosas an der costa brava habe ich 2 wochen als mitarbeiter eine jugendfreizeit mitgemacht. bibelarbeiten über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der erste teil meines sommers ist nun vorüber. ich war zunächst eine woche mit meiner klasse auf klassenfahrt in holland. eine woche hausboot fahren. das war eine wirklich schöne zeit.</p>
<p>danach fuhr ich mit der christlichen jugendpflege nach spanien. in rosas an der costa brava habe ich 2 wochen als mitarbeiter eine jugendfreizeit mitgemacht. bibelarbeiten über den jakobusbrief und viel zeit miteinander verbringen, das land entdecken und sonne genießen. wir haben viel gemeinsam erlebt.</p>
<p>dann war ich auf den hochzeiten von julia&#038;christian und manu&#038;tammo. zwischendurch habe ich meine sachen nach stendal gebracht, damit es im herbst nicht zuviel ist. die hochzeiten waren wirklich schön und eine gute abwechslung zwischen den praktika.</p>
<p>zuletzt war ich eine woche in hofstett-emerbuch in der nähe von geislingen. wir haben eine kinderwoche gemacht. die kinder konnten ihren mut beweisen und von mutigen personen aus der bibel lernen. aber es gab auch viele spiele, sport und ein kinderfrühstück. eine super-schöne zeit, auch wenn die leute dort schwäbisch gesprochen haben.</p>
<p>in der zweiten sommerhälfte beginne ich mit den vorbereitungen für meine mündlichen prüfungen und bereite zwei predigten vor.</p>
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		<title>juni 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 08:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun sind schon wieder einige Monate vergangen. Ich habe diesen Rundbrief immer wieder aufgeschoben, weil ich hoffte euch etwas Neues über meine Zukunft sagen zu können. 
Stendal:
Zwar gibt es wegen den Finanzen noch keine endgültige Entscheidung, aber ich habe mich entschieden auf jeden Fall für ein Jahr zum Praktikum nach Stendal zu gehen. Gott hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind schon wieder einige Monate vergangen. Ich habe diesen Rundbrief immer wieder aufgeschoben, weil ich hoffte euch etwas Neues über meine Zukunft sagen zu können. </p>
<p><strong>Stendal:</strong><br />
Zwar gibt es wegen den Finanzen noch keine endgültige Entscheidung, aber ich habe mich entschieden auf jeden Fall für ein Jahr zum Praktikum nach Stendal zu gehen. Gott hat mir durch verschiedene Menschen, Andachten oder auch in meinen Gedanken immer wieder bestätigt, dass er mich dort haben möchte. Vielen Dank für alle Gebete.</p>
<p>Also werde ich ab Oktober in Sachsen-Anhalt leben und arbeiten. Ich freue mich darauf und bin gespannt was genau Gott dort für mich vorbereitet hat. Er hat mir viele neue Ideen und Visionen gegeben und ich freue mich auf die Praxis.<br />
Ich werde mich um die Kinder dort und vor allem um die Jungs kümmern. Was genau ich tue werde ich dann vor Ort entscheiden.<br />
Da die Finanzierung noch unklar ist werde ich für das Praktikum auf zusätzliche finanzielle Mittel in Form von Spenden angewiesen sein. Einige Personen haben mir schon eine feste Unterstützung zugesagt. Dafür sage ich schon einmal vielen Dank. Wer sich zusätzlich noch vorstellen kann das eine Jahr zu finanzieren, der darf sich gerne bei mir melden. </p>
<p><strong>Schule:</strong><br />
Im Unterricht hatten wir in den letzten Monaten unter anderem die Fächer „Event- und Pro-jektmanagement“ und „Offenbarung“ sowie „Gemeindeintegrative Jugendarbeit“ und „Weisheit“. Das sind sehr interessante Dinge zum Ende der Schulzeit. Grade Eventmanagement war für mich sehr aufschlussreich und manchmal wünsche ich mir ich könnte mehr von dem Gelernten weitergeben.<br />
Im Rahmen des Unterrichts hatten wir die Aufgabe ein eigenes Event auszurichten. Wir haben uns für eine Lesung aus der Bibel entschieden. Ich durfte die Dekoration machen. Eine große Herausforderung! </p>
<p>Mit Griechisch bin ich inzwischen fertig und habe eine ganz gute Abschlussprüfung geschrieben.<br />
Die letzten Wochen in der Schule waren recht intensiv. Meine Abschlussarbeit über die Reisebrüder der Brüderbewegung habe ich mit recht gutem Ergebnis wieder zurück bekommen. Ich habe meine Examenspredigt über 1. Korinther 5,1-8 gehalten und auch die schriftliche Prüfung über das Alte Testament ist bereits geschrieben. Nun folgt noch in wenigen Tagen die Prüfung über das Neue Testament. Im Oktober gibt es dann noch die mündlichen Prüfungen in Dogmatik und Kirchengeschichte.<br />
Langsam beginne ich auch Abschied zu nehmen und zu realisieren, dass die drei sehr schönen Jahre in Wiedenest nun ans Ende gehen. Es stand ein letztes Mal Pfingstjugendkon-ferenz an und dann kommt noch eine Seelsorge-Schulungswoche im Sommer. </p>
<p><strong>Sommerpraktika:</strong><br />
Zwei letzte Praktika werde ich noch machen. Im Juli bin ich zusammen mit Oliver L. von der Christlichen Jugendpflege auf Jugendfreizeit in Spanien. Wir machen Bibelarbeiten über den Jakobusbrief und haben viel Zeit, um mit den jungen Menschen über das Leben als Christ zu reden.<br />
Im August fahre ich dann mit der Barmer Zeltmission nach Amstetten-Hofstedt und mache dort das Kinderprogramm zusammen mit Christiane V.. Ich werde ein Thema halten und einige Spiele mit den Kids machen. Ich freue mich darauf in diesen Bereichen tätig zu werden und neue Erfahrungen zu sammeln.</p>
<p><strong>Predigten und LEGO:</strong><br />
In den vergangenen Monaten gab es nicht so viele Möglichkeiten zur Predigt. Ich habe eine Andacht für den ERF geschrieben, die heute aufgezeichnet wurde und sicher auch bald gesendet wird. Im April durfte ich Oberroßbach bei einem sehr coolen Jugendabend predigen und mit 80 Teenys über Lebensentscheidungen nachdenken.<br />
Für das Lego-Wochenende in Bayreuth habe ich neue Andachten und eine neue Predigt ausgearbeitet. Zuletzt war ich in Wetzlar-Niedergirmes. Dort waren die Herausforderungen ganz anderer Art, weil viele Teilnehmer aus sozial schwierigen Verhältnissen dabei waren musste ich auch die Andachten so machen, dass diese Kinder sie verstehen konnten.<br />
Vor kurzem durfte ich meine Examenspredigt in einer Gemeinde halten. Das war eine sehr spannende Angelegenheit. Aber die Rückmeldungen waren durchaus positiv.</p>
<p>Ich freue mich auf den Sommer und die dann folgende Zeit in Stendal! Wer mich dort besuchen möchte ist jetzt schon herzlich eingeladen! </p>
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